Thailand: Kein Visa Run mehr möglich!

Seit Mai 2014 hat Thailand die Einreisebedingungen geändert.

Viele Deutsche leben für eine längere Zeit in Thailand. Besonders bei deutschen Rentnern ist das asiatische Land als Altersruhesitz beliebt. Billige Lebenshaltungskosten und das bessere Wetter als daheim locken viele nach Thailand.

Doch ein ständiges Aufenthaltsrecht gibt es nicht. Wer ohne Visum nach Thailand reist*, darf sich höchstens 30 Tage im Land aufhalten, mit Tourist Visa höchstens 60 und mit dem Non Immigrant Visa maximal 90 Tage. Danach heißt es ausreisen und Thailand wieder verlassen.
Findige Dauertouristen kamen jedoch auf die Idee, nach der längstmöglichen Aufenthaltsdauer das Land nur kurz zu verlassen und sofort wieder einzureisen. So beginnt die erlaubte Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tage wieder neu.

Diese Praxis wird → weiterlesen…

Reisevollmacht für Kinder und Minderjährige

Wann benötigt man eine Reisevollmacht für Kinder und Minderjährige?

Wenn Kinder mit Personen verreisen, die nicht ihre Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sind, dann sollten diese dringend eine Reisevollmacht* dabei haben. Ganz besonders bei Reisen ins Ausland. Sonst kann es passieren, dass die Behörden im Urlaubsland die Ausreise des Kindes verweigern.

Die Reisevollmacht für Kinder ist eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, in der bestätigt wird, dass die Person, die mit dem Kind unterwegs ist, auch dazu berechtigt ist. Klingt kompliziert, ist aber in sehr vielen Fällen notwendig. Beispielweise bei der beliebten Fahrt des Nachwuchses mit Großeltern in das eigene Ferienhaus in Spanien oder dem Ausflug mit der Tante ins Legoland nach Dänemark*. Dann sollten Großeltern und Tante eine → weiterlesen…

Bargeldverbot in Italien?

Barzahlungen von über 1.000 EUR sind verboten.

Wer in diesem Jahr seinen Urlaub in Italien verbringen will, der muß sich mit dem Thema Bargeld beschäftigen. Nach einer Direktive sind Barzahlungen in Italien nur noch bis 1.000 EUR möglich. Barzahlungen über dieser Grenze sind verboten.

Offiziell dient diese Direktive der Nachvollziehbarkeit von Finanzierungen. Steuerhinterziehung soll damit bekämpft werden. Doch natürlich werden damit auch Verschwörungsfanatiker bestätigt, die schon länger glauben, daß das Euro-Bargeld auf absehbare Zeit abgeschafft werden soll. Damit würde der Staat zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Steuerhinterziehung wäre praktisch unmöglich, wenn jede Transaktion elektronisch erfaßt und damit nachvollziehbar wird, und zusätzlich würde die Gefahr eines Bankruns eingedämmt. Die Menschen hätten gar keine Möglichkeit mehr, ihr Geld von den Banken → weiterlesen…

Ägypten: Offizieller Reisehinweis

Auswärtiges Amt gibt Reisehinweis heraus, aber keine Reisewarnung.

Nachdem es in den letzten Tagen zu rechtlich unterschiedlichen Auffassungen gekommen war, ob man eine geplante Reise nach Ägypten wegen der anhaltenden Unruhen kostenfrei stornieren kann, wird es nun noch komplizierter. Das Auswärtige Amt (AA) hat seine bisherige Teilreisewarnung am heutigen Tag aktualisiert und einen Reisehinweis heraus. Das ist aber immer noch keine Reisewarnung.

Es gebe eine „sehr zugespitzte Lage“ in Kairo und anderen Städten, in den Touristengegenden am Roten Meer herrsche aber noch Ruhe, so ein Ministeriumssprecher. Damit bleibt das Ministerium von Guido Westerwelle (FDP) weiterhin sehr vage und tut den Urlaubern, die in den nächsten Tagen nach Ägypten reisen wollen, keinen Gefallen.
Während das AA also dringend vor einer Reise → weiterlesen…

Ägypten: Stornierung kostenlos möglich?

Wegen Notstand ist Reisestornierung oder -umbuchung möglich.

Der ägyptische Übergangspräsident Mansur hat wegen der Unruhen, die zum Teil gewaltsam ausgeführt wurden und bei denen es auch zu Toten und Verletzten kam, am Mittwoch dieser Woche den Notstand ausgerufen.

Der Ausnahmezustand bedeutet auch, daß nächtliche Ausgangssperren für die großen Städte und Ballungszentren, wie Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Süd-Sinai und Nord-Sinai, gelten. Nur die Touristengebiete Hurghada und Marsa Alam sind bisher von diesen Beschränkungen ausgenommen.

Das Auswärtige Amt hat daraufhin seine Teilreisewarnung für Ägypten vom Juni aktualisiert. → weiterlesen…

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